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FAQ - Häufige Fragen
- Wie geht ein "Mongolisches Barbecue"?
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Was einige westliche Restaurants als "Mongolisches Barbecue" anbieten,
ist in der Mongolei in dieser Form völlig unbekannt. Meistens wird darunter
das Grillen auf einer großen, heissen Stahlplatte verstanden.
Die Zutaten dafür kommen aus aller Welt, meistens aber eher aus
tropischen Ländern (z.B. Südostasien).
Tatsächlich handelt es sich um eine japanische Tradition namens
Teppanyaki,
welche fälschlicherweise der mongolischen Küche zugeordnet wird.
Siehe auch:
Wikipedia: Teppanyaki
- Wie geht ein "Mongolischer Feuertopf"?
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Dabei handelt es sich um ein chinesisches Rezept, welches in der
Mongolei vollkommen unbekannt ist (ausser als westlicher Import).
Einige Quellen gehen davon aus, dass sein historischer Ursprung im
Norden Chinas liegt, es dürfte sich aber um die Erfindung eines
sesshaften Volkes handeln. Das dafür notwendige spezielle Gerät
(ein ringförmiger Topf mit eigener Heizvorrichtung und einem Kamin
in der Mitte) ist für den Alltag eines Nomadenhaushaltes kaum geeignet.
Die Nomaden bevorzugen Geräte, welche für mehr als einen Einsatzzweck
geeignet sind, um beim regelmäßigen Umzug Platz und Gewicht zu sparen.
- Ich habe anderswo mongolische Rezepte mit Sojasauce, Sesam
und Reiswein gefunden, warum fehlen die hier?
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Sojasauce, Sesam und Reiswein werden in China, Japan, und vielen anderen
asiatischen Ländern zum Kochen verwendet. In der traditionell mongolischen
Küche sind sie aber vollkommen unbekannt. Die entsprechenden Rezepte
sind also nicht original mongolisch, sondern eine Adaption daran, was
viele Menschen im Westen verallgemeinernd als "asiatisch" ansehen.
Wir wollen hier die mongolischen Rezepte soweit wie möglich im
Originalzustand präsentieren, und verzichten darum auf solche Spielereien.
In ihrer eigenen Küche zuhause sind ihrer Kreativität natürlich
trotzdem keine Grenzen gesetzt. Auch die Mongolen von heute,
besonders in der Stadt, halten sich nicht immer strikt an die alten
Traditionen.
- Leiden die Mongolen bei dem extremen Fleischkonsum nicht
alle an Fettleibigkeit, hohem Blutdruck, Gicht, oder anderen
Krankeiten?
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In tropischen Ländern und für westliche Büroarbeiter kann eine
fleischarme oder sogar vegetarische Ernährung sinnvoll und gesund sein.
Bei den extrem kalten Wintern und der harten körperlichen Arbeit
der Nomaden in der Mongolei wird die im Tierfett enthaltene
Energie schlicht und einfach zum Überleben benötigt. Genau das gleiche
ist z.B. auch bei den Eskimos der Fall.
Die aufgelisteten Zivilisationskrankheiten kommen bei traditionell
lebenden Mongolen praktisch nicht vor. Das zeigt ganz deutlich, dass
diese Diät unter den gegebenen Randbedingungen gesund und angemessen ist.
Nur bei Stadtbewohnern, welche zunehmend industriell hergestellte
Lebensmittel zu sich nehmen, kommen immer mehr die gleichen
Ernährungsprobleme zum Vorschein wie bei uns.
- Wie überlebt ein Vegetarier in der Mongolei?
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Auf dem Land nur durch das Mitbringen von eigenen Vorräten.
In Ulaanbaatar, und wahrscheinlich in den meisten Aimag-Zentren
kann man aber problemlos Gemüse kaufen, auch wenn die Auswahl nur in
der Hauptstadt befriedigend sein dürfte.
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